Systemische Therapie betrachtet den Menschen nicht nur als Individuum, sondern eingebunden in das System aller beteiligten Personen. Dieses System umfasst vor allem die Familie, daneben auch andere soziale Gruppen und Zusammenhänge.
Der Mensch wird hier als familiengeprägtes Wesen verstanden – Entwicklung und Handlungsmöglichkeiten sind mitbestimmt durch die Geschichte vorhergehender Generationen, durch Regeln, Muster und Loyalitäten. Entscheidend sind dabei weniger die einzelnen Personen, sondern vor allem die Wechselwirkungen zwischen ihnen.
Aufstellungsarbeit
Da menschliches Erleben vor allem über innere Bilder gesteuert wird, sind Aufstellungen oft eindeutiger und schneller als Sprache. Die gefundenen Lösungsbilder bilden Komplexität ab und reduzieren sie zugleich. Auch Unausgesprochenes und Tabus können sichtbar werden – durch das „Sehen" der Familie lässt sich vieles neu bewerten.
In der Praxis arbeite ich mit Aufstellungen in Gruppen, oder in Einzelarbeit mit Bildern und symbolischen Gegenständen. Vor- und Nachgespräche sind wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit; für ein Erstgespräch planen Sie bitte etwa 75 Minuten ein.
Als Therapeutin begegne ich Ihrer Sichtweise mit Empathie und Respekt. Ziel ist, die Vielfalt Ihrer Wahrnehmung und Ihre Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.